Management von externen Mitarbeitern: 4 Lehren für die Zukunft

Das vergangene Jahr 2020 war bekanntermaßen ein außerordentlich schwieriges Jahr für Unternehmen und Führungskräfte, das nicht vergessen aber auch keineswegs in guter Erinnerung bleiben wird. Daher ist es wichtig, über die erlangten Erkenntnisse nachzudenken und die neugewonnenen Erfahrungen zu nutzen, um für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein.

Um mit den durch Corona entstandenen Entwicklungen mithalten zu können, mussten Unternehmen agil werden. So wurden während des Höhepunkts der weltweiten Corona- Pandemie viele Arbeitspraktiken, die Struktur der Belegschaft und die Technologienutzung geändert und Arbeitskräfte wurden ins Home-Office geschickt. Externe Arbeitskräfte wurden zu einem wichtigen Teil des COVID-19-Puzzles und ermöglichten es Unternehmen, ihre Stärken zu bündeln und effizienter zu arbeiten und damit die Rentabilität zu sichern.
Im vergangenen Jahr hat sich der Einsatz von nicht-angestellten Arbeitskräften grundlegend geändert und machten diesen zu einem essenziellen Teil der modernen Arbeitswelt. Hier sind vier wichtige Erkenntnisse, die alle Unternehmen überdenken sollten, um in der neuen Normalität bestehen zu können.
Treffen Sie datenbasierte Entscheidungen bezüglich Ihrer Belegschaft
Innerhalb weniger Wochen mussten sich die Unternehmen auf remote Arbeitsweisen, oftmals auch aus großer Entfernung, einstellen. Um dabei möglichst effektiv zu sein, waren die Manager gezwungen, alle ihre Projekte, Arbeitsmethoden und Ressourcen zu überprüfen. Aber das war erst der Anfang.
Neben der Identifizierung jedes einzelnen Mitarbeiters – ob eigen oder extern – mussten sie die Standorte und Projektzugehörigkeiten erfassen, und den Zugriff auf Arbeitsgeräte, Netzwerke und Systeme regeln. Dies in einem großen Unternehmen zu verfolgen, ist ohne die richtigen Tools kaum möglich. Stehen diese Informationen nicht zur Verfügung, ist die Verwaltung Ihrer externen Belegschaft etwa wie Schachspielen mit verbundenen Augen.
Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Personalplanung
Die Pandemie zwang Unternehmensleiter, Entscheidungen in halsbrecherischer Geschwindigkeit zu treffen. Dennoch zeigte sich, dass eine Anpassung möglich ist und die Strategien und Arbeitsmethoden überdacht werden können, selbst unter widrigsten Umständen.
Jetzt, da wir uns langsam in Richtung Post-Corona-Welt bewegen, streben die meisten Unternehmen wieder eine volle Kapazität an. Und das bedeutet, dass sich der Personalbedarf erneut ändern wird und Unternehmen den richtigen Mix aus Vollzeitbeschäftigten und flexiblen externen Mitarbeitern finden müssen. Das bringt uns auch schon zum nächsten Punkt.
Agilität ist ein großer Wettbewerbsvorteil
Flexibilität und Agilität sind in Krisenzeiten wichtige Unterscheidungsmerkmale im Marktgeschehen. Externe Mitarbeiter ermöglichen den Unternehmen, mit der Agilität zu handeln, die sie benötigen, um mit Unsicherheiten zurechtzukommen und negative Umstände in positive Ergebnisse umzuwandeln.
In guten Zeiten ermöglicht Flexibilität Ihrem Unternehmen, von einer konsequenten Fokussierung auf Ihre Kernkompetenzen zu profitieren – also das zu tun, was Sie am besten können.
In unsicheren Zeiten können Sie sich auf externe Mitarbeiter verlassen, um Risiken einzudämmen und sich an neue Gegebenheiten anzupassen.
Dies wirft eine Reihe von Fragen hinsichtlich der optimalen Zusammensetzung der Belegschaft auf. Wie ist das richtige Gleichgewicht zwischen internen und externen Mitarbeitern? Welche Aufträge werden am kostengünstigsten durch Zeitarbeitskräfte und welche durch projektgebundene Auftragnehmer besetzt? Geben wir für die Besetzung von bestimmten Positionen mehr aus als im Budget vorgesehen? All diese Fragen lassen sich mit einer Extended Workforce Platform beantworten.
Die Optimierung der Belegschaft sollte immer im Vordergrund stehen
Ohne die richtigen Analysetools ist die Optimierung Ihrer Belegschaft nicht möglich. Um auf Unsicherheiten schnell und flexibel reagieren zu können, müssen Sie den optimalen Mix aus externen Arbeitskräften und Mitarbeitern berücksichtigen. Dazu werden Echtzeit-Daten über Projekte, Ressourcen, Anbieter und hochqualifizierte Fachkräfte benötigt. Und dies ist mit einer einfachen Tabellenkalkulation nicht zu erreichen.
Um sich anzupassen und agil zu sein, müssen alle verfügbaren Ressourcen genutzt werden: Dienstleister, strategische Partner und Technologieanbieter. Nur so kann bei Veränderungen, schnell, effektiv und erfolgreich reagiert werden.
Einführung von Beeline
Beeline unterstützt Sie bei der Zusammenarbeit mit Ihren engsten strategischen Partnern, um die Ihnen zur Verfügung stehenden Talente und Ressourcen proaktiv zu managen. Wir helfen Ihnen dabei, wichtige Erkenntnisse über Ihre erweiterte Belegschaft zu gewinnen und Ihnen einen noch nie da gewesenen Einblick in die aktuelle und zusätzlich in die potenzielle Leistungsfähigkeit Ihres Teams zu gewähren.
Die Corona-Pandemie hat einen Umbruch in den Beziehungen zwischen den Partnern, den Arbeitnehmern und den Unternehmen erzeugt, aber Sie hat auch die Suche nach neuen, effektiveren Arbeitsweisen zur Bewältigung der sich ständig verändernden Herausforderungen angeregt.
Um mehr über Beeline und die Vorteile eines VMS (Vendor Management System) zu erfahren, laden Sie hier unser neues eBook herunter.