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Warum der Fachkräftemangel Innovationen abbremst und neue Technologien hemmt

April 22, 2022

Prognosen zufolge werden drei Viertel der Unternehmen Ihre Tech-Budgets in 2022 erhöhen, aber es wird für Software- und Gerätehersteller immer schwieriger, die für weitere Innovationen benötigten Mitarbeiter mit passenden Qualifikationen zu finden. Silicon Valley muss nach Einschätzung der globalen Consulting Gruppe Korn Ferry infolge des Fachkräftemangels mit Umsatzeinbußen von 162 Milliarden Dollar rechnen.

Ist der Fachkräftemangel also ein Hindernis für die Weltwirtschaft? In diesem Artikel beschäftigen wir uns damit, wie ein Mangel von Tech-Fachkräften das Wachstum hemmt, und diskutieren mögliche Lösungen für dieses strukturelle Problem.


Ist Fachkräftemangel das Haupthindernis für Innovationen?

Eine aktuelle Umfrage von Gartner kam zu dem Ergebnis, dass IT-Führungskräfte den Fachkräftemangel als ein wesentliches Hindernis für die Durchsetzung von 64 % der neuen Technologien betrachten, verglichen mit nur 4 % im Jahr 2020. Dies zeigt, dass die Sorgen und Bedenken beim Thema Fachkräftemangel größer werden.

Eine Umfrage von CodinGame im Jahr 2021 ergab zudem, dass 61 % der Personalexperten und Entwickler der Ansicht waren, dass die Gewinnung qualifizierter Entwickler die größte Herausforderung bei der Rekrutierung im genannten Jahr darstellen würde. Das bedeutet, dass unbesetzte Stellen sie an der Entwicklung von Innovationen in Bereichen hindern, die für Effizienzverbesserungen, Gewinnsteigerungen und die Umsetzung von Wachstumsplänen benötigt werden.

Einige Innovationen sind sogar noch fundamentaler. Global tätige Unternehmen sind darauf angewiesen, dass Infrastruktur und Ressourcen vorhanden sind, um in großem Umfang und hohem Tempo arbeiten zu können. Dafür brauchen sie Kompetenzen in Cloud-Technologien, künstlicher Intelligenz sowie Robotik und Automatisierung.

Außerdem erklärten 64 % der Unternehmen, dass sie ihre Investitionen in Sicherheitstechnologien 2021 steigern – das waren mehr als doppelt so viele, wie im Jahr zuvor investiert hatten.


Die Pandemie: Eine Plage für die Einstellung von Tech-Fachkräften

Die COVID-19-Pandemie hat wie ein Brandbeschleuniger für das Problem gewirkt, da die Menschen immer mehr geschäftliche, Freizeit- und Kommunikationsaktivitäten von zu Hause aus erledigen. Einerseits gaben 58 % der Befragten in der Gartner-Umfrage an, dass sie ihre Investitionen in neue Technologien im letzten Jahr erhöht hätten, verglichen mit 29 % im Jahr 2020.

Die Unternehmen haben auch mehr Vertrauen in den Einsatz von Technologie gewonnen: 82 % der IT-Führungskräfte waren der Ansicht, dass Führungskräfte außerhalb der Tech-Bereiche des Unternehmens die treibende Kraft bei der Einführung neuer Technologien sind.

Andererseits hat die Pandemie das Arbeiten von zu Hause aus normaler werden lassen und den Arbeitskräften ein neues Gefühl von Freiheit gegeben. In Kombination mit dem erhöhten Personalbedarf im Jahr 2021 hat das den Fachkräftemangel verstärkt.

Der Fachkräftemangel erwies sich als Problem in allen sechs Technologiebereichen der Gartner-Umfrage: Computerinfrastruktur und Plattformdienstleistungen, Netzwerke, Sicherheit, digitaler Arbeitsplatz, IT-Automatisierung sowie Speicherung und Datenbanken.

 

Die Fachkräftelücke mit externen Mitarbeitern schließen

Um die Fachkräftelücke zu schließen, können die Chefs von Tech-Firmen externe Arbeitskräfte in Anspruch nehmen, darunter Entwickler und Consultants. Unternehmen können talentierte Freelancer und andere Selbstständige einsetzen, die nicht ins Büro zurückkehren möchten.

Die Auswahl ist groß. Die Zeitarbeitsplattform Zippia hat berechnet, dass es allein in den USA 118.000 selbstständige Entwickler gibt. Es ist nicht bekannt, wie hoch der Anteil der Tech-Manager ist, die externe Mitarbeiter in Anspruch nehmen, aber eine Umfrage von McKinsey unter 800 Spitzenmanagern weltweit kam zu dem Ergebnis, dass 70 % vorhatten, mehr externe Auftragnehmer einzusetzen als vor der Pandemie.

Neben einem Beitrag zur Schließung des Fachkräftemangels bietet der Einsatz externer Mitarbeiter den Unternehmen Zugang zu frischen und unentdeckten Talenten. Technologieunternehmen müssen Zeitarbeitnehmer oder selbstständige Arbeitskräfte nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie für ein konkretes Projekt benötigt werden, was Geld spart. Diese Tech-Kräfte sind in der Regel hochspezialisiert und professionell, da ihr Erfolg mit ihrem Ruf steht und fällt.

 

Setzen Sie ein Vendor Management System (VMS) für das Management selbstständiger Entwickler ein

Ein VMS gilt als äußerst sinnvolles Investment für Technologiefirmen, die Selbstständige über verschiedene Agenturen engagieren. Eine solche Plattform kann Arbeitgebern eine Vorstellung von der Leistung vermitteln, die externe Entwickler und Consultants bei der Umsetzung von Projekten bringen. Sie kann außerdem dafür sorgen, dass ihre Beschäftigung gemäß allen einschlägigen steuerlichen und arbeitsrechtlichen Bestimmungen erfolgt. Sie ist die ideale Ergänzung für das Management einer flexiblen Belegschaft.

Die Technologie von Beeline beruht auf Datenanalytik und KI. Neben einem besseren Überblick über Ihre externen Tech-Arbeitskräfte bietet sie Ihnen Erkenntnisse, die Sie für das Management von Budgets, zur Kostensenkung und zur Qualitätssicherung der Arbeit einsetzen können.

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